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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Langsam geht es mit der Kernfusion voran



Tandriin
28.06.2005, 21:19
Da wir ja im Off Topic Forum sind hier mal wieder was zum rumdisktuieren ;)

Wie auf Heise heute zu lesen ist hat sich die Forschungsgemeinschaft endlich mal geeingt. Somit steht dem ersten größeren Fusionsreaktor nichts mehr im Wege. Interessant ist vor allem die Effizenz und die enorme Energie die erzeugt werden kann.

Newsmeldung (http://www.heise.de/newsticker/meldung/61156)

Mehr zur Kernfusion... (http://de.wikipedia.org/wiki/Fusionsreaktor)

Nach optimitscher Einschätzungen einiger Experten dürfte man, sofern die Machbarkeitstudie erfolgreich ist, in ca. 50-60 Jahren das Energieproblem durch den kommerziellen Einsatz von Fusionsenergie gelöst haben.

Elvorien
29.06.2005, 10:56
Lake Geneva alone, for instance, contains enough deuterium to supply all the primary energy needed by our planet for several thousand years.
Na das ist doch mal eine Resourcenquelle, die nicht so schnell leer geht.
Und Lithium haben wir auch so massig in der Erdkruste, dass wir uns nie wieder Gedanken über unseren viel zu hohen Energieverbrauch machen müssen.
Ade Stromsparen.
Willkommen im unerschöpflichen Energieparadies, das auch noch gut für die Umwelt ist.
:roll:

Tandriin
29.06.2005, 11:07
Der Reaktor wo jetzt gebaut wird soll ja Deutherium und Tritium verschmelzen. :)

Aber ich denk mal so ein Energieparadies werden wir nicht haben weil bis dahin können wir uns Energieverschwendung nicht wirklich leisten.

Naja außer auf Kosten der Umwelt :roll:

Elvorien
29.06.2005, 12:04
Les halt meinen Post richtig.
Dort steht nicht, dass wir uns momentan die Energieverschwendung leisten können, mit der Kernfusion allerdings können wir es, da sie nicht auf so begrenzte Resourcen wie Erdöl angewiesen ist.

Die USA sollte das freuen. :P

Tandriin
29.06.2005, 12:29
Die Zeile mit dem Energieparadies kam halt durch den Smiley am Ende ein bissel sarktastisch rüber :oops: :)

Jerrec
01.07.2005, 14:50
Sollte der Bau nicht ursprünglich auf einer Insel im Atlantik durchgeführt werden?

Tandriin
01.07.2005, 15:03
Nö :)

Es gab nur immer die Diskussion zwischen den Standorten Frankreich und Japan bzw. früher standen auch noch 2 weitere Standorte in Spanien und Kanada zur Diskussion.

Calvert
01.07.2005, 16:04
Schonmal drüber nachgedacht wieviele Inseln Frankreich im Atlantik hat? Alleine für Atomtests?

:wink:

Tandriin
01.07.2005, 16:20
Wenn man den Nachrichten noch glauben darf dann hat Frankreich schon immer Cadarache und Japan Rokkasho-Mura vorgeschlagen. ;)

Generell hat es auch wenig Sinn das Teil auf ner Insel zu bauen. Das würde ja nur die Kosten erhöhen.

Edit:
Meinst du vielleicht den Kernfusionsreaktor in England (http://de.wikipedia.org/wiki/Joint_European_Torus)?

Jerrec
03.07.2005, 16:44
Ich meine das ich irgendwo mal gelesen jab dasder Bau des Testreaktors aus Sicherheitsgründen auf einer Insel stattfinden sollte.

Calvert
09.08.2005, 12:53
Was natürlich auch wieder zum Denken anregt (da das Kraftwerk in Frankreich ein Kraftwerk zur "heißen Fusion" ist) ist ein Artikel, den ich eben bei Telepolis gefunden habe:



Heiße und Kalte Fusion im direkten Vergleich

Seit Beginn der Erforschung der Heißen Fusion sind schätzungsweise 30 Milliarden Dollar investiert worden. Die Kalte Fusion hingegen hat sich in 16 Jahren mühsam mit 30 Millionen Dollar über Wasser halten müssen. Das Büro für Technikfolgenabschätzung des Bundestages schätzt (http://www.tab.fzk.de/de/projekt/zusammenfassung/ab75.pdf), dass bis zur möglichen Realisierung der Stromerzeugung durch Heiße Fusion etwa weitere 60 bis 80 Milliarden Euro in den kommenden 50 Jahren investiert werden müssen. Leider gibt es kein Büro für Technikfrüherkennung. Physiker der Technischen Universität Berlin haben Ideen, wie sie der Kalten Fusion (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/382858/) auf die Schliche kommen können, doch mit ihrem Jahresbudget von 10.000 Euro (sinkend) und Ausrüstung aus den 80er Jahren kommen sie nicht weit.

Für die Berliner wie für die meisten Universitäten, die nicht zur Bulmahnschen "Elite" zählen, erweist sich die Innovationsfreude der Bundesregierung als Luftblase. Jährliche Bundesförderung der Kalten Fusion: 0 Euro. Für die Heiße Fusion: ca. 115 Mio. Euro. Für erneuerbare Energien: immerhin ca. 170 Mio. Euro. Steinkohlesubventionen: mehr als 2 Milliarden Euro jährlich! Etwas läuft gehörig schief auf diesem Planeten, und das ist nicht nur das Klima!

Finanzielle Förderung für die Kalte Fusion bleibt aus, weil den Machtlosen in Wissenschaft und Politik die Vorstellungskraft fehlt und die Mächtigen Konkurrenz fürchten. Heiße Fusion ist nur in Großkraftwerken möglich, benötigt Hochspannungsüberlandleitungen und eignet sich damit hervorragend zur Zentralisierung und Monopolisierung. Kalte Fusion hingegen ist eine dezentrale Energiequelle und macht potentiell viele Überlandleitungen überflüssig. Dass die Kalte Fusion (noch) keinen Strom produziert, sondern nur Wärme, stellt kein Problem dar, lassen sich zunächst halt nur die Heizkosten drücken.

Vor Problemen steht hingegen die Heiße Fusion. Selbst wenn sich der Brennstoff irgendwann in seinem Käfig halten lassen sollte, stehen die Konstrukteure vor ungelösten Materialproblemen. Denn noch ist kein Werkstoff gefunden, der die Fusionskammer den extremen Belastungen trotzend vom so genannten Brutmantel trennt. Da in Fusionskraftwerken auch für Kernwaffen taugliche Materialien erbrütet werden könnten, sehen Kritiker auch noch ganz andere Probleme.

Allerdings birgt auch die Kalte Fusion, so lange sie nicht verstanden ist, ein Unfallpotential, und, sobald sie verstanden ist, ein Missbrauchspotential. Wer allerdings die Kernfusion verneint, weil sie missbraucht werden kann, muss auch den Füller verbieten, weil man mit ihm Mordanweisungen schreiben kann. Insofern stellt uns die Kalte Fusion vor die Frage, wie reif unsere Zivilisation ist. Werden wir uns zur Innovation und zur Verantwortung bekennen, oder werden wir uns hoffnungsvoll an ein Prestigeprojekt klammern, während Dr. Seltsam an der sauberen Bombe bastelt?

Apollo-Programm für die Kalte Fusion

Da generell Grundlagenforschung immer neue Erkenntnisse hervorbringt und speziell auch zukünftig große Stromlasten gedeckt werden müssen, sollte die Erforschung der Heißen Fusion vorangetrieben werden. Gleichzeitig aber sollte weltweit ein Projekt zur Erforschung und Entwicklung der Kalten Fusion gestartet werden. In Anstrengung und gesellschaftlicher Bedeutung sollte es dem Apollo-Programm ähnlich sein. Ein ähnliches Projekt für eine Wasserstoffwirtschaft ist kürzlich von amerikanischen Wissenschaftlern gefordert (http://www.physorg.com/news4735.html) worden.

16 Jahre lang haben Wissenschaftler die Kalte Fusion aus begrenzten Budgets, aus der eigenen Tasche oder unter diskreter Nutzung woanders verfügbarer Ausrüstung erforscht. Die Forschung ist jetzt so weit, dass ein Durchbruch nur noch von der individuellen Innovation eines Teams oder von Beginn und Umfang der Finanzierung abhängt. Würde eine ausreichende Finanzierung heute anlaufen, könnte rasch ein 100-Watt-Gerät gebaut werden.

Neben dem offensichtlichen, Umwelt schützenden Aspekt hätte die erfolgreiche Einführung der Kalten Fusion weit reichende Auswirkungen auf verschiedenen Sektoren. Die Technologieeinführung ginge einher mit einem Wandel hin zu dezentralen Strukturen, wovon der Mittelstand stark profitieren dürfte. Eine auf dezentraler Energieversorgung basierende neue Wirtschaft wäre längerfristig unabhängig vom Import fossiler Brennstoffe. Die USA und ihre Verbündeten könnten dann ihre Truppen aus der ölreichen islamischen Welt abziehen und damit dem Terrorismus seine politische Grundlage entziehen. Da die Kalte Fusion auch die lokale Aufbereitung von verunreinigtem oder Salzwasser ermöglicht, könnte das Zeitalter der Ressourcenkriege (http://www.wupperinst.org/Publikationen/buecher/weltmacht-energie.html) vor seinem endgültigen Eintreten noch abgewendet werden. Diese Perspektive dürfte letztendlich enorme gesellschaftliche Kräfte mobilisieren, weil man das Gefühl haben könnte, mit der Politik am selben Strang zu ziehen.

Praktisch sollten die Regierungen aufsteigender und etablierter Industrieländer eigene nationale Forschungsprojekte gründen. Die G8 sollten außerdem Fonds einrichten, aus denen Entwicklungsländern die Teilnahme am internationalen Forschungs- und Anwendungs-Wettbewerb ermöglicht wird. Die Mittel können problemlos durch Kürzungen in den Militärhaushalten, Verringerungen der Subventionen fossiler Brennstoffe oder Erhebung einer Steuer auf internationale Devisengeschäfte bereitgestellt werden.

Das Apollo-Programm kostete auf heute umgerechnet 135 Milliarden Dollar. Knapp halb so viel wurde zur Jahrtausendwende weltweit jährlich für die Kohlesubvention ausgegeben. Angenommen, man einigt sich darauf, lediglich ein Promille der jährlichen weltweiten Militärausgaben in die Kalte Fusion zu stecken, dann stünde eine Milliarde Dollar zur Verfügung. Die Heiße Fusion käme damit nicht weit, doch für die kleine, einfache Kalte Fusion wäre es ein Quantensprung.

Die Chance, diesen Weg einzuschlagen, gab es das erste Mal 1989, doch sie wurde von der politisch-industriellen Führung der USA begraben (http://www.ncas.org/erab/sec5.htm). Eine zweite Chance gab es letztes Jahr. Das US-Energieministerium hatte sich offenbar gezwungen gefühlt, sich der Forschung erneut zu widmen, weil es fürchtete, einen Wettbewerbsnachteil (http://home.netcom.com/~storms2/editorial.html) gegenüber anderen Ländern zu erlangen. In Russland, Italien und Japan wird mehr an der Kalten Fusion geforscht als in den Vereinigten Staaten. Und zunehmend erkennen private Geldgeber ihr Gewinn bringendes Potential. Wenn eine Gruppe einen Durchbruch schaffen sollte, werden die wenigen erfahrenen Forscher weltweit begehrte Experten sein.

Vor Veröffentlichung eines Gutachtens im Auftrag des US-Energieministeriums im Dezember 2004 teilte das deutsche Forschungsministerium mit, "sollte sich [daraus] ein Hinweis ergeben, dass eine 'Kalte Fusion' doch als möglich zu betrachten ist, wird sich auch das BMBF erneut mit dieser Frage beschäftigen." Nachdem Wissenschaftler, die jedoch gar keine Experten (http://lenr-canr.org/acrobat/BeaudetteCresponseto.pdf) auf dem zu bewertenden Gebiet waren, ihr Gutachten abgegeben hatten, und darin nur ausnahmsweise in die Nähe der Fakten gelangt waren, äußerte sich das deutsche Forschungsministerium erneut. Das US-Gutachten "erübrigt eine gesonderte Reevaluierung durch die Bundesregierung" und "rechtfertig[t] keine Bemühungen der Bundesregierung in Richtung [Kalter Fusion]". Da das Gutachten sich mittlerweile als unwissenschaftlich und unfair (http://lenr-canr.org/acrobat/LENRCANRthedoelies.pdf) entpuppt hat, ist es äußerst unweise, sich auf den darin enthaltenen Schlussfolgerungen und Empfehlungen auszuruhen.

Wo ein Wille ist, ist ein Weg, und "der Weg" auf lateinisch heißt "iter". Doch die Hoffnung ruht nicht auf ITER, sondern auf verantwortungsvollen Entscheidungsträgern, die dem Verfall der natürlichen und gesellschaftlichen Ordnung nicht länger tatenlos zuschauen. Zeit zu handeln!

http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/ecke_1.gifWer sich mit potentiellen Anwendungen der Kalten Fusion beschäftigen möchte, dem sei das freie Online-Buch Cold Fusion And The Future (http://lenr-canr.org/PDetail8.htm#2501) von Jed Rothwell ans Herz gelegt.

Djebasch
09.08.2005, 13:53
Klasse Info , Danke
mal inne Geldbörse kuckt ... wo kann ich die 5 euro hin überweisen :)

Javin
09.08.2005, 13:54
interessanter Artikel :!:

Tandriin
09.08.2005, 14:45
Fakt ist vor allem das die kalte Fusion bisher nie wirklich so getestet wurde das sie von allen Wissenschaftler anerkennt wurde. Dies vorallem deshalb, da die Experimente Ende im Jahre 1989nie erfolgreich von unabhängiger Seite wiederholt werden konnte. Deshalb gab es auch keine Untestützung für die kalte Fusion.

Wie gesagt es steht eben im Gegensatz zur heißen Fusion noch nicht zu 100% fest ob eine kalte Fusion überhaupt möglich ist.

Was mich an dem obigen Artikel noch wundert ist die Aussage das es kein Material gibt um die Fusionskammer vom Brutmantel zu trennen. Dies ist so direkt auch gar nicht notwendig, da die Fusionsmasse mit dem Material eh nicht in Berührung kommen darf. Deshalb wird das Plasma auch von Magnetfeldern umschlossen um einen Kontakt mit der Aussenhülle zu verhindern, da man sonst nicht die erfoderliche Temperatur von über 1 Millionen Grad erreichen kann.

Elvorien
09.08.2005, 15:09
Fakt ist (...)

Das US-Gutachten "erübrigt eine gesonderte Reevaluierung durch die Bundesregierung" und "rechtfertig[t] keine Bemühungen der Bundesregierung in Richtung [Kalter Fusion]". Da das Gutachten sich mittlerweile als unwissenschaftlich und unfair (http://lenr-canr.org/acrobat/LENRCANRthedoelies.pdf) entpuppt hat, ist es äußerst unweise, sich auf den darin enthaltenen Schlussfolgerungen und Empfehlungen auszuruhen.
Seit wann traust du korrupten amerikanischen Gutachten? :lol:


Würde eine ausreichende Finanzierung heute anlaufen, könnte rasch ein 100-Watt-Gerät gebaut werden.
Klingt nicht so, als wäre die Kalte Fusion unmöglich, es fehlen nur die finanziellen Mittel, um sie zu entwickeln.

Lesen hilft. :p

Calvert
09.08.2005, 15:14
Ich setz da auch noch einen drauf ;)



Unberücksichtigte Alternativen

Weder in der Wissenschaft noch in der Öffentlichkeit wird dabei jedoch berücksichtigt, dass es alternative Methoden zur Heißen Fusion gibt. Zunehmend diskutiert wird zwar die Bläschen-Fusion (Bläschen-Fusion nimmt weitere Hürde (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20541/1.html)), ein neues Verfahren der Heißen Fusion, das jedoch vollkommen anders und im viel kleineren Maßstab funktioniert und das Potential einer Energiequelle (http://www.spectrum.ieee.org/WEBONLY/publicfeature/may05/0505sono.html) zu haben scheint. Viel wichtiger ist jedoch, dass es mit der Kalten Fusion (http://newenergytimes.com/Reports/2005GluckKrivitSurvey.htm) seit 16 Jahren eine Methode gibt, die im Labormaßstab bereits Energie produziert und mühsam gerade den Prototypstatus erklimmt.

Wie Telepolis ausführlich berichtet hat (Kalte Fusion wieder heiß (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17036/1.html)), ist die Kalte Fusion keineswegs ein Messfehler oder gar Betrugsfall der Geschichte, wie manche Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten bis heute glauben. Die Art der Bekanntmachung und die erste Veröffentlichung der Chemiker Pons und Fleischmann war zwar sicherlich nicht fehlerfrei. Doch die heutige Faktenlage lässt keinen Zweifel an der Wahrheit der getroffenen Behauptung, dass Kernfusion auch "bei Raumtemperatur" erreicht werden kann, z.B. durch die Elektrolyse von schwerem Wasser unter Verwendung einer Palladiumkathode. Der Sprachgebrauch "kalt" bzw. "bei Raumtemperatur" hat leider bis heute viel Verwirrung gestiftet, da er impliziert, dass die lokale Kernreaktion an sich "kalt" ist, was keineswegs gesagt ist. Theoretisch ist die Kalte Fusion noch nicht erklärt, aber praktisch ist sie bewiesen.

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die Entstehung von Fusionsprodukten sowie von Überschusswärme weltweit nicht nur hundertfach erfolgreich wiederholt worden ist, sondern dass auch mindestens fünf verschiedene Methoden erfolgreich waren, die alle die gleichen Verhaltensmuster zeigen. Regelmäßig werden dabei Überschussleistungen im einstelligen Wattbereich für hunderte von Stunden erreicht. Ein Experiment lieferte 2000 Stunden lang 10 Watt. Die den größten Erfolg versprechenden Experimente lieferten einen Energieüberschuss von 1000 Prozent und produzierten Energie, nachdem die Energiezuführung abgeschaltet worden war. Dies sind die Ergebnisse, die das Potential der Kalten Fusion als Energiequelle demonstrieren. Wer diese Worte nicht einfach glauben will, kann sie selber anhand der LENR-CANR-Datenbank (http://lenr-canr.org/) überprüfen.

Elvorien
09.08.2005, 15:18
(...) dass Kernfusion auch "bei Raumtemperatur" erreicht werden kann, z.B. durch die Elektrolyse von schwerem Wasser unter Verwendung einer Palladiumkathode.
Das kann man ja fast daheim in der Küche machen. :shock:
Jetzt müsste nur noch schweres Wasser aus der Wasserleitung kommen. *g*

Korrektur:
Man kann daheim schweres Wasser machen, es bleibt als "Rückstand" bei der Elektrolyse von "normalem" Wasser.

*will ihre eigene Stromquelle*

Tandriin
09.08.2005, 15:50
Vor Veröffentlichung eines Gutachtens im Auftrag des US-Energieministeriums im Dezember 2004 teilte das deutsche Forschungsministerium mit, "sollte sich [daraus] ein Hinweis ergeben, dass eine 'Kalte Fusion' doch als möglich zu betrachten ist, wird sich auch das BMBF erneut mit dieser Frage beschäftigen." Nachdem Wissenschaftler, die jedoch gar keine Experten (http://lenr-canr.org/acrobat/BeaudetteCresponseto.pdf) auf dem zu bewertenden Gebiet waren, ihr Gutachten abgegeben hatten, und darin nur ausnahmsweise in die Nähe der Fakten gelangt waren, äußerte sich das deutsche Forschungsministerium erneut. Das US-Gutachten "erübrigt eine gesonderte Reevaluierung durch die Bundesregierung" und "rechtfertig[t] keine Bemühungen der Bundesregierung in Richtung [Kalter Fusion]". Da das Gutachten sich mittlerweile als unwissenschaftlich und unfair (http://lenr-canr.org/acrobat/LENRCANRthedoelies.pdf) entpuppt hat, ist es äußerst unweise, sich auf den darin enthaltenen Schlussfolgerungen und Empfehlungen auszuruhen.

Hmm also Elv ;) Für mich liest sich das so als wäre das US Gutachten eher für die kalte Fusion gewesen anstatt dagegen :)
Da es aber sich aber als unwissenschaftlich für uns Deutsche herausgestellt hat, sieht es die Bundesregierung nicht als ausreichend an die kalte Fusion zu fördern.

Edit.. .Das mit dem Fakt stammt nicht aus dem Gutachten sondern Wikipedia. Naja und solange es Therotisch nich bewiesen ist, kann man die praktischen Versuche auch anzweifeln. Vielleicht ist es ja was ganz anderes was da abläuft.

Elvorien
09.08.2005, 16:21
Du widersprichst dir mit dem Zitat aus dem Text selbst.